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Die Wirksamkeit von Forced use bei Patienten nach Schlaganfall oder anderen erworbenen Hirnschädigungen (z.B. Schädelhirntrauma) wurde besonders in den letzten Jahren mehrfach durch zahlreiche Studien belegt (Taub et al., 1993; Kunkel et al., 1999; Miltner et al., 1999). Außerdem wurden inzwischen über 400 Publikationen veröffentlicht. Im Internet findet man außerdem eine Vielzahl von Studien zur Wirksamkeit von Forced use. Allen ist gemeinsam: Aktives und aufgabenorientiertes Bewegungstraining mit hoher Trainingsintensität ist effektiver als herkömmliches konventionelles bewegungstherapeutisches Vorgehen. Bemerkenswert dabei ist die Nachhaltigkeit dieser Therapieform. Die Studien belegen damit, dass das Gehirn lebenslang fähig ist, neue Nervenverbindungen zu knüpfen. Deshalb kann Forced use- Intensivtherapie (nach Utley/ Woll)® die Neuroplastizität nach erworbener Hirnschädigung mit diesem innovativen Bewegungstraining gezielt anregen. „Die bisherige Forschung hat gezeigt, dass dieses verhaltensmedizinische Trainingsprogramm die Funktionalität und Qualität von Bewegung innerhalb von zwei Wochen signifikant verbessert und dass dieser Effekt nicht nur über den Zeitraum des Trainings stabil bleibt, sondern die erzielten Verbesserungen von Patienten im täglichen Leben übertragen werden.“ (Taub et al. 1993). „Aktuellen Untersuchungen zufolge verbessern sich bereits nach zwei Wochen deutlich die Beweglichkeit der betroffenen Gliedmaßen und die Fertigkeiten der Alltagshandlungen.“ (www.internisten-im-netz.de) Beispiele: Dissertation von 2005 von Ina Uhde im Neurozentrum des Universitätsklinikums Hamburg- Eppendorf unter der Leitung von Prof. Dr. med. Joachim Liepert mit dem Thema „Effekte einer Forced use Therapie auf die Reorganisation im Motorkortex bei Schlaganfallspatienten im subakuten Stadium“ Studie 2002 „ Motorische Rehabilitation nach Schlaganfall“ Die „therapieinduzierte kortikale Plastizität nach Schlaganfall“ Studie gezielter Bewegungsprogramme bei Patienten mit MS ( Amper Kliniken AG, Dachau) Untersuchung des klinischen Nutzens eines „Musters zum erzwungenen Gebrauch“ für Patienten mit geringer bis starker Beeinträchtigung der Motorik in den oberen Extremitäten, Jan Utley und Susan Woll 2002 in Los Angeles Die letztgenannte Studie stellten mir Jan Utley und Susan Woll freundlicherweise zur Verfügung und ist zum Nachlesen auf meiner Homepage hinterlegt.
Studien
„Ein langer Weg beginnt mit dem ersten Schritt“ (Laotse)
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